Der junge Österreicher hat wieder Saison

Weinrebe
Stolz wie frischgebackene Eltern präsentieren Österreichs Winzer ihre Jungweine 2019. In den nächsten Wochen locken rund 700.000 Flaschen „Junger Österreicher“ Weinfreunde wieder zum unbeschwerten Genuss.
Frischfruchtig, geprägt von sortentypischen Primäraromen und mit harmonischer Säurestruktur – so kommen Jungweine aus Österreich daher. Dieses Jahr ist die Ausgangslage für Weine hoher Qualität besonders gut: Die Weingärten blieben im Frühling von Frost verschont und konnten in einem trockenen und warmen Sommer sehr gesundes und hocharomatisches Traubenmaterial hervorbringen.

Als Ausgangsmaterial für österreichischen Jungwein dienen meist frühreifende Rebsorten von bester Qualität wie zum Beispiel Müller-Thurgau, Bouvier, Frühroter Veltliner, Neuburger oder – in der Rotwein-Fraktion – Blauer Portugieser. Zwar reifen Grüner Veltliner, Welschriesling, Sauvignon Blanc oder Zweigelt etwas später, eignen sich jedoch genauso zur Herstellung animierender „Junger“. Um sie im optimalen Stadium trinken zu können, sollten die Weine nicht zu lange gelagert werden, sonst gehen ihre feinen Aromen verloren. Eine kleine Eselsbrücke kann da helfen: Den Fasching feiert man noch mit den „Jungen“, danach wird es Zeit für Reiferes.

Leicht zu haben
Die Dachmarke „Junger Österreicher“ wurde 1995 von der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM) ins Leben gerufen und weist seitdem Jungweinfreunden zielsicher den Weg zu hochwertigen Weinen. Denn „JÖ“, so die liebevolle Kurzform, darf sich nur nennen, wer die Prüfung zum Qualitätswein bestanden hat. Bereits ab 3 Euro pro Flasche bietet er somit ein unschlagbares Preis-Genuss-Verhältnis. Während die Weinlese in den Gebieten noch voranschreitet, haben zahlreiche Winzer ihre „Jungen Österreicher“ bereits im Angebot, in den nächsten Wochen füllen die Flaschen mit dem bekannten grün-blau-gelben Logo auch die Supermarktregale. Generell heißt es schnell sein, denn als saisonale Spezialität ist der „JÖ“ nur kurze Zeit erhältlich.

Jungweinspezialitäten verkosten
Gerade jetzt im Herbst lädt eine Vielzahl von Veranstaltungen – von Jahrgangspräsentationen bis zu Weinwanderungen – dazu ein, in der einzigartigen Atmosphäre der heimischen Weinbaugebiete den Wein an seinem Ursprung zu entdecken. Dort bietet sich auch die Gelegenheit, regionale Jungweinspezialitäten zu verkosten: Sei es der „Steirische Junker“, der „Primus Carnuntum“, der „Junge Wiener“, der „Junge Hiata“ aus der Thermenregion oder der burgenländische „Primus Pannonikus“. Egal welchen Namen sie auch tragen – beschwingter, unkomplizierter Trinkgenuss ist garantiert!

2019er-Weine von sehr guter Qualität
Bevorzugte Rebsorten für Jungwein:
Frühreifend (z. B. Müller-Thurgau, Bouvier, Frühroter Veltliner, Blauer Portugieser)Später reifend (z. B. Grüner Veltliner, Welschriesling, Zweigelt)
Auswahl regionaler Jungweinmarken:
Steirischer Junker, Primus Carnuntum, Junger Wiener, Junger Hiata (Thermenregion), Primus Pannonikus (Burgenland)

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Am Kulm wird wieder „geflogen"

Kulm Skifliegen

Schanze frei! Monatelang war nach dem Rücktritt von Hubert Neuper um die Fortsetzung des Skiflug-Weltcups am Kulm in Bad Mitterndorf gezittrt worden. Jetzt gibt’s großes Aufatmen. Am Kulm wird vom 14. Bis 16. Februar 2020 wieder geflogen. Ein neues Team hat neue Pläne.
Sportdirektor Jürgen Winkler und sein Team bringen die Schanze wieder auf Vordermann einerseits und andererseits wird nach dem Rückzug von Hupo Neuper alles rund um das große steirische Skiflug-Event neu aufgezogen.
Das OK-Team, angeführt von Ex-Speedski-Fahrer Christoph Prüller gibt Gas und hat große Ziele. So wurde ein 10-Jahres-Plan entwickelt, soll in weiterer Folge das Springerdorf modernisiert werden und ein neues Verkehrskonzept entstehen. Sogar an ein aufgeschüttetes Naturstadion für die Fans wird gedacht. Das OK hat grünes Licht vom ÖSV für das Konzept erhalten. Man will, dass sich die Bürger mit dem Event identifizieren.

360-Grad-Panorama-Ansicht macht Weitwanderungen perfekt planbar

Der “Schladminger Tauern Höhenweg” in Schladming-Dachstein
bietet auf 45 Km zahlreiche Highlights / 5-Tages-Route kann
vorab über eigene Webseite virtuell genauestens erkundet
werden.

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Immer mehr Menschen sehnen sich im Urlaub nach
Ruhe und einer Auszeit in den Bergen. Weitwanderungen durch
faszinierende Landschaften stillen dieses Bedürfnis und entwickeln
sich immer mehr zu einem touristischen Trend. In der österreichischen
Urlaubsregion Schladming-Dachstein ([www.schladming-dachstein.at]
(https://www.schladming-dachstein.at)) absolvieren Gäste auf dem 45
Kilometer langen “Schladminger Tauern Höhenweg” eine Fünf-Tages-Tour,
die neben mehrmaligem Gipfelglück auch atemberaubende Ausblicke,
kristallklare Bergseen, rauschende Gebirgsbäche sowie einladende,
gemütliche Hütten bietet. Der gesamte Weg kann vorab mittels einer
360-Grad-Panoramen-Ansicht virtuell erkundet werden. Dies ermöglicht
eine perfekte Tourenplanung und zugleich können sich Wanderer ein
Bild von den bergsteigerischen Anforderungen machen.

"Von Wurzeln und Wipfeln": Salzburger Bauernherbst 2019

Bauernherbst salzburg Tvb Flachau bauernherbst klein

Von 31. August bis 3. November begeistert der Salzburger Bauernherbst seine Besucher für bäuerliches Brauchtum und regionale Kulinarik. Brauchtum und Traditionen sind bei Einheimischen und Gästen gefragt wie nie. Die Organisatoren rechnen daher auch im 24. Bauernherbst-Jahr mit großem Zuspruch der Besucher. Am 31. August eröffnet Saalfelden mit einem großen Fest. 1996 als kleine Veranstaltungsreihe im Salzburger Flachgau gestartet, sind heute 72 Orte im ganzen SalzburgerLand mit dabei. Als „fünfte Jahreszeit“ ist er für Gäste wie Einheimische gleichermaßen ein
Pflichttermin.

Trotz – oder wohl gerade aufgrund von Globalisierung und Digitalisierung hat die Bedeutung von Brauchtum und Tradition in den vergangenen Jahren spürbar zugenommen. Eine Studie des IMAS-Instituts besagt, dass fast neun von zehn Österreicherinnen und Österreichern die Wahrung und Pflege der heimischen Bräuche für wichtig hält. Und auch bei den Gästen kommt das Thema gut an – besonders im Herbst: „Bereits rund 20 Prozent besuchen während ihres Urlaubs im SalzburgerLand eine Brauchtumsveranstaltung“.

Auch im 24. Bauernherbst-Jahr rechnen die Organisatoren daher wieder mit ungebrochenem Interesse der Besucher an den zahlreichen Veranstaltungen und Festen. Viele davon greifen das diesjährige Motto „Von Wurzeln und Wipfeln“ auf, mit dem die SLTG die erfolgreich gestartete Sommerkampagne rund um den Natur- und Lebensraum Wald auch in den Herbst verlängert.  Weitere Veranstaltungs-Höhepunkte im diesjährigen Bauernherbst sind das Hochkönig HolzArt (15. September), der Bauernherbst-Kirchtag mit Almabtrieb in Wagrain (21. September) oder das Geniale Holzfest in Kuchl (5./6. Oktober). Den Wald in den Mittelpunkt stellen auch geführte Wanderungen wie Auf den Spuren der Holzknechte in Rauris (9. September) oder der Kraft der Bäume Wandertag in Wagrain (27. September). In Altenmarkt-Zauchensee kann man sich sogar Mit dem Jäger auf die Pirsch legen (5. und 12. September).

„Regionale Kulinarik macht Bauernherbst authentisch“
Neben dem gemeinsamen Feiern und der bäuerlichen Kultur ist das Verkosten regionaler Speisen und Produkte die dritte „Säule“ des Salzburger Bauernherbst. „Der Bauernherbst ist dort am
authentischsten, wo heimische Lebensmittel auf den Tisch kommen“, bringt es Roswitha Prodinger, Bezirksbäuerin aus dem Salzburger Lungau, auf den Punkt. Mit ihrer Initiative Lungauer Kochwerk nimmt sie sich des Themas an und organisiert Veranstaltungen und Kochkurse, die das kulinarische Erbe ihrer Region aufrechterhalten und im besten Sinne neu interpretieren. „Kulinarik hat viel Potential für ein funktionierendes regionales Netzwerk, für den wertschätzenden Umgang
untereinander und mit unseren regionalen Lebensmitteln“, so Prodinger.

Lokale Produkte werden sichtbar
Eine kürzlich vom Land Salzburg in Zusammenarbeit mit der SLTG und dem Salzburger Agrar Marketing gestartete Initiative unterstützt das Ziel, mehr lokale Qualitätsprodukte und Spezialitäten auf die Speisekarten zu bringen bzw. noch mehr Landwirte zur kreativen Veredelung ihrer Produkte zu motivieren: Mit dem SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat gibt es jetzt eine klare Auszeichnung von
Produkten, die zur Gänze aus dem SalzburgerLand stammen.  Oftmals kann man im Salzburger Bauernherbst direkt am Hof in das Leben der Bäuerinnen und Bauern eintauchen. So wie am Mandlberggut in Radstadt, wo die junge Bäuerin Katharina Warter gemeinsam mit ihren
Gästen in die umliegenden Wälder geht und dort Kräuter, Pflanzen und Früchte von den Bäumen sammelt, um sie danach zu natürlichen, gesunden Produkten zu verarbeiten.

Für Mountainbike-Fans: Neues Singletrail-Angebot in Schladming-Dachstein

bike reiteralm   Lorenz Masser Foto Lorenz Masser

Auf der Reiteralm in der
österreichischen Urlaubsregion Schladming-Dachstein wird das Angebot
für Mountainbiker ausgebaut. Ab Ende Juni stehen neu angelegte
„Singletrails“ in der Länge von insgesamt 15 Kilometern zur
Verfügung. Davon ist mehr als die Hälfte als leichte Route
ausgewiesen und somit auch für Einsteiger und Familien bestens
geeignet. Das gesamte Angebot umfasst nun sechs Trails – der Großteil
ist bequem mit der Gondelbahn erreichbar. Nur für den „Gassl Trail“
ist ein Aufstieg mit rund 100 Höhenmetern erforderlich, dafür werden
Biker mit einem einzigartigen Panoramablick auf das Dachsteinmassiv
und die umliegende Bergwelt belohnt.

Alle Infos zum umfangreichen Mountainbike-Angebot in der steirischen
Urlaubsregion gibt es online auf [www.schladming-dachstein.at/bike]
(https://www.schladming-dachstein.at/bike)

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