Die Planai-Classic wird eine Expedition ins Ungewisse

1Classik 2019

Wenn 49 Oldtimer am 3. Jänner um 16:30 Uhr in Schladming in Richtung Dachstein zur Planai-Classic aufbrechen, so weiß keines der Teams
mit Piloten aus Österreich, Deutschland, Schweiz, USA und Griechenland was sie erwartet. Wie jedes Jahr wird das Wetter zum entscheidenden Faktor.
Vom Schneesturm, 30 cm Neuschnee, Glatteis bis Regen ist alles drinnen für die Autos, deren Baudatum zwischen 1930 und 1972 liegt.
Starre Achsen, Scheinwerfer wie Kerzenlicht, launische Elektrik, Uralt-Getriebe, 6-Volt Batterien und keine elektronischen Schutzengel, machen den
3-Tages Event zu einer echten Herausforderung: Autofahren wie zu Großmutters Zeiten ist gefragt...

Im Starterfeld finden wir Marken wie: Jaguar XK120, 140 und 3.4 MkI, 420;  VW-Käfer, Volvo P 1800, 122S, 144S, 142S, 121;  Alfa Romeo Giulietta Sprint,
Giulia Super, 1750 GT Veloce, 1300 GT Junior;  Dodge-Dart; MG-B; Ford Mustang, Escort;  Porsche 356, 911, 912, 914;   Opel GT; Lancia Fulvia; Mercedes 450 SL,
200/8, 350 SLC;  Datsun 240Z; Fiat-Abarth und Steyr Puch Pinzgauer.
Favorit für den Gesamtsieg ist Ennstal-Sieger Alexander Deopito mit Sohn Florian als Navigator aus Pürgg,  die Publikums-Lieblinge sind dazu verurteilt
Mit klammen Fingern Autogramme zu schreiben: Hans-Joachim Stuck, Rudi Stohl, Christian Clerici und Rudi Roubinek.

1Stuck classic 2019

Der Star der Planai-Classic: Hans-Joachim Stuck
Er zählt zu den populärsten Rennfahrern, die Deutschland je hatte. Bei der Planai-Classic ist er auf einem VW-Käfer der Star.
Hans-Joachim Stuck ist Jahrgang 1951, geboren in Garmisch-Partenkirchen und schon sein Vater Hans Stuck war eine Rennfahrer-Legende
in der großen Zeit der Auto Union-Silberpfeile.

Der „Strietzel“, wie ihn seine Freunde nennen, fuhr zwischen 1974 und 1979 74 Formel 1 Grand Prix auf March, Brabham, Shadow und ATS,
aber er hatte nie ein konkurrenzfähiges Auto, so dass es nur zu zwei Podestplätzen reichte. Strietzel jedoch war ein Allround-Rennfahrer,
seine wahren Qualitäten zeigte er in den großen Sportwagenrennen: Er wurde 1985 Langstrecken-Weltmeister auf Porsche, 1986 und 1987
gewann er die 24 Stunden von Le Mans auf Porsche.
Bereits 1974 wurde er Vize-Europameister in der Formel 2.
1986 gewann er die 12 Stunden von Sebring mit Jo Gartner und Bob Akin auf Porsche 962, 1988 mit Klaus Ludwig.
Dreimal gewann er das 24 Stunden Rennen am Nürburgring (1970, 1998, 2004).
1990 holte er sich die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft DTM auf einem Audi V8.
Fragt man ihn heute, aus welchem Rennen er seine größte Befriedigung schöpfte, sagt er:  „Das war beim zweiten Le Mans Sieg,
da startete ich eine Aufholjagd in der ich vier Stunden in einem Stück am Steuer saß“.
Den Tiefpunkt erlebte er ebenfalls in Le Mans, „als ich eine Stunde lang am Wrack des Jo Gartner Porsche vorbeifuhr, ohne zu wissen
dass er tot war. Als ich es beim Fahrerwechsel an der Box erfuhr, wollte ich nicht mehr weiterfahren...“
Bei der Planai-Classic fährt Stuck einen VW-Käfer aus dem Classic Stall des VW-Werks Wolfsburg.
Die Beliebtheit von Strietzel resultiert aus seinem Auftreten: er ist immer ansprechbar, sein Schmäh und Humor ist in der Vollgasbranche
einzigartig.

Programm: Donnerstag; Start ab 16 Uhr am Hauptplatz Schladming - am Freitag am Flugplatz Niederöblarn; Hochwurzen-Trophy - am Samstag trabrennbahn Gröbming; Planai.-Bergprüfung

Fotos Ennstal-Classik, Mayerhofer - Details unter www.planai-classic.at

Planai: Hopsi-Winterkinderland eröffnet

Im Rahmen des steiermarkweiten Familien-Ski-Festes am Sonntag, den 16. Dezember 2018 wurde das neue Hopsi-Winterkinderland auf der Planai eröffnet. Das Gelände ist im Bereich Märchenwiese/Weitmoos angesiedelt, wo es auch in Zusammenarbeit mit den Skischulen Hopl und Tritscher ein neues bzw. erweitertes Skischulgelände gibt.

Das Winterkinderland ist ideal für Kinder, Jugendliche und Skianfänger aller Altersklassen. Unter dem Motto „Hopsi’s Reise um die Welt“ gibt es für die Kleinsten jede Menge zu entdecken: Ob bei einem Besuch in einem Indianer-Tipi, einer Fahrt über die „Chinesische Mauer“ oder bei der „Croco-Trophy“ in „Australien“ - die Kinderherzen werden mit Sicherheit höher schlagen.

Hopsi-Express sorgt für sichere Erreichbarkeit des Winterkinderlandes
Damit die Kinder sicher von der Planai Bergstation zum neuen Schrägaufzug „Hopsi-Express“ gelangen, wurde ein Fußgängertunnel gebaut. Damit ist ein sicherer Durchgang für Kinder, Familien und auch Nichtskifahrer gewährleistet.
Mit dem Hopsi-Express wurde auf der Planai eine permanente Verbindung zwischen dem Winterkinderland rund um die Märchenwiesehütte und der Bergstation der Planai-Seilbahn geschaffen.

1hopsiexpress Foto Planaibahnen/Stocker

Ski amadé: Gaumenfreuden in Österreichs größtem Skivergnügen

amade Gaumenfreuden Foto amadé

Österreichs größter Skiverbund Ski amadé steht bereits seit vielen Jahren für ein herausragendes Kulinarik-Angebot. Regionale Produkte heimischer Bauern stehen dabei immer im Fokus, ein spezieller Schwerpunkt liegt auf dem Wein. Mit den neuen Genuss-Ski-Routen kann man die Kulinarik-Highlights der einzelnen Regionen nun individuell abfahren und genießen.

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Bürgermeister Jürgen Winter weiter Präsident von Special Olympics Österreich

SOO 2018   Winter   GEPA GEPA-Foto-SOÖ   - Präsident Winter mit Johanna Pramstaller und Sylvia Rattenböck

Am Montag, dem 26. November, wurde in Schladming im Rahmen der ordentlichen Generalversammlung von Special Olympics Österreich ein neuer Vorstand gewählt. Einstimmig wurde Bgm. Jürgen Winter als Präsident für drei Jahre wiedergewählt. Der Vorstand hat sich gegenüber der letzten Wahl stark verändert, was in erster Linie den Statuten von Special Olympics International geschuldet ist. „Wir mussten die Richtlinien von Special Olympics International erfüllen. Deren Vorgabe ist es, dass Vorstandsmitglieder nur für eine bestimmte Zeit ihre Funktion ausüben können. Somit haben wir einige neue, sehr engagierte Personen aufgenommen“, erklärt Präsident Winter und ergänzt: „Ehemalige Vorstandsmitglieder werden in Zukunft als Beiräte ihre Erfahrungen für Special Olympics Österreich einbringen und somit immer noch eng mitarbeiten. Gleichzeitig haben wir den Vorstand stark verjüngt. Es gibt nun auf jeden Fall ein sehr motiviertes Team, das für Special Olympics Österreich mit vollem Elan arbeiten wird, da bin ich mir sicher.“

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Lawinen Update: Geballtes Wissen für Wintersportler

Welche Ausrüstung gehört in den Tourenrucksack, wie
bewegt man sich sicher im Gelände und wie minimiert man das Risiko,
von einer Lawine erfasst zu werden? Um Wintersportlern einen sicheren
Einstieg in die Tourensaison zu ermöglichen, setzt der Alpenverein
die erfolgreiche Vortragsreihe "Lawinen Update" auch heuer fort. 21
Alpenvereinssektionen in ganz Österreich bieten allen, die im Winter
im Gelände unterwegs sind, einen spannenden Vortragsabend und
ermuntern sie, ihr Lawinenwissen auf den neuesten Stand zu bringen.
Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.

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Kulinarischer Hochgenuss in der Steiermark

Jetzt gabs Zeugnisverteilung für die Köche. Die Steiermark und auch die Region Schladming-Dachstein und das Ausserland können stolz sein. Der Gault Millau adelte immerhin sieben Lokale und Ihre Köche. 128 Haubenlokale gibt es in der Steiermark. Das Land liegt damit hinter Wien und Tirol am dritten Platz.
Zwei Hauben gab es für Stefan Haas vom Restaurant Wassermann im Seeblick-Hotel Mondi sowie für Matthias Schütz vom Seeplatzl im Seehotel am Grundlsee.
Lukas Ciriak im Lohann im Hotel zur Post und Michael Tritscher im Hotel Arx in Schladming und Roland Steiger im Gasthaus Krenn in Puergg dürfen ueber je eine Haube jubeln (14 Punkte). 13 Punkte und eine Haube bekamen Christian Spreitz vom Erzherzog Johann in Bad Aussee und Rainer Vergütung von der Grimmingwurz'n in Bad Mitterndorf. Der Irdninger Didi Dorner kocht im Magnolia in Graz und schaffte zwei Hauben und 16 Punkte.

Ski amadé setzt auf Komfort, Schneesicherheit und Innovationen

amade Sportwelt Winterzauber

Für Ski amadé bringt die Saison 2018/19  viele Neuheiten für die Wintersportgäste:

„Die Wintersaison 2017/18 hat durch die gute Ferienlage mit reichlich Schnee und
einem frühen Ostertermin zu einer kompakten Saison und damit auch zu einem
tollen wirtschaftlichen Ergebnis von 253,5 Millionen Euro Umsatz bzw. 8 Millionen
Skier Days und 7,5 Millionen Nächtigungen für die Saison 2017/18 verholfen“, resümiert
Georg Bliem. „Ziel für die kommende Wintersaison ist es, die Ergebnisse
der vergangenen Rekordsaison weitgehend zu halten, im Konkreten die Zahlen der
Ersteintritte auf über 7,6 Millionen und die Umsätze auf über 250 Millionen.“

Viele große Projekte im Seilbahnbau
In diesem Jahr werden zahlreiche Generationenprojekte Realität, um die
bestehenden Skigebiete für Gäste noch attraktiver zu machen: „Mehr als 60 Prozent
der Investitionen fließen in neue Liftprojekte, so etwa das Generationenprojekt
Schlossalm NEU, das Projekt Natrun – Aberg, den Neubau der 8er-Sesselbahn am
Sonntagskogel in Snow Space Salzburg und den Hopsi Express auf der Planai.
Insgesamt gehen 5 neue Bahnen diese Wintersaison 2018/19 in Ski amadé in
Betrieb“, so Georg Bliem.

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Tourismus steht vor großen Herausforderungen - 4. Tourismusdialog in Schladming

1TourDialog

Wie können Tourismusbetriebe den Spagat zwischen wachsendem Gästeanspruch an die
Servicequalität und zunehmendem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern schaffen?
Dieser Frage gingen Experten im Rahmen des “Tourismusdialogs” nach, den die
Urlaubsregion Schladming-Dachstein heuer zum vierten Mal organisiert hat. Mehr
als 300 Gäste folgten der Einladung in den Congress Schladming. Die Schlagworte
der Zukunft heißen “Touchpoints” und “neues Arbeiten”: Gäste wollen an jedem
Berührungspunkt mit ihrer Urlaubsdestination Qualität erleben, die neue
Generation von Mitarbeitern hingegen erwartet sich eine ausgewogene
Work-Life-Balance.
“Wir müssen es schaffen, auch in einer Zeit der Digitalisierung und der DSGVO unsere Gäste noch zu berühren und zu begeistern”, betont Rita Einöder, Senior Beraterin bei Kohl & Partner Hotel & Tourismus Consulting. “Der Gast von morgen möchte wahrgenommen und wichtig sein. Locker und nett zu sein, genügt nicht mehr. Nur mit Spitzenservice entlang aller Touchpoints der vielzitierten ‘Guest-Journey’ entsteht Qualität durch eine Kombination von Präzision und Beziehungen. Denn Soft-Skills spielen im Tourismus eine sehr große Rolle, und das ist durchaus verständlich, denn Tourismus ist schließlich ein ’Geschäft’ von Mensch zu Mensch.”

Generation Y: Die Arbeit muss zum Leben passen
Um all diese Ansprüche verwirklichen zu können, braucht es natürlich auch in Zukunft gut ausgebildete und motivierte junge Mitarbeiter. Viele Unternehmen befürchten, keinen qualifizierten Nachwuchs mehr zu bekommen, denn die nun auf den Arbeitsmarkt drängende Generation – die sogenannte Handy-Generation – gilt bei Managern und Personalern als verwöhnt und spaßorientiert. Aber wie tickt die Generation Y wirklich? Wie finden Arbeitgeber den Weg zu potenziellen jungen Mitarbeitern und welche Ansprüche stellen sie an ihren Job?

Die Antworten darauf kennt der junge deutsche Autor und Unternehmensberater Philipp Riederle. Der 23-Jährige konstatierte in Schladming: “Wir sind definitiv nicht die Generation Weichei. Wir sind gut ausgebildet, sehr flexibel und haben ein riesiges innovatives Potenzial. Wir wollen gestalten, verändern und mit Vorgesetzten auf Augenhöhe kommunizieren. Die Arbeit muss zum Leben passen, sie muss sinnvoll sein und begeistern.” Unter diesen Voraussetzungen, sagt Riederle, wird sich seine Generation in den Unternehmen voll einbringen – denn: “Die heute 25- bis 30-Jährigen wissen: Ihnen gehört die Zukunft.”